Forschungsprojekt Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen für die Kreativwirtschaft - Teil III
  • 27.06.2017

Gesucht: Projekte der niedrigschwelligen Fabrikaktivierung »auf dem Weg« zur kreativen Produktionsstätte

Forschungsprojekt Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen für die Kreativwirtschaft – Teil III

Im Mittelpunkt des Gesamtprojekts stehen zwei bekannte Probleme, die sich immer weiter zuspitzen: zum einen der anhaltende Leerstand und Verfall historischer Industrie- und Gewerbebrachen, die aufgrund ihrer Fläche und Bauweise als problematisch gelten und deren mögliche museale Nutzung durchaus attraktiv, aber auch kostenintensiv sein kann, und zum anderen der zunehmende Mangel an passendem Arbeitsraum für den jungen und rasant wachsenden Cluster der sogenannten »Kreativwirtschaft«.

Vor diesem Hintergrund wurden im ersten Teil des Forschungsprojekts Best-Practice-Beispiele kreativ aktivierter Industriebrachen allgemein analysiert und ihre ökonomischen, ökologischen und stadträumlichen Faktoren ausgewertet und bewertet.

Im zweiten Teil lag der Fokus auf dem Gebauten bzw. dem Raum. Die Untersuchungen wurden bis zum einzelnen Bauteil wie Wand, Decke oder Fenster geführt und als bauliche Grundlagen in einem Bauteilkatalog Niedrigschwellige Instandsetzung zusammengestellt.

Der dritte Teil als aktive Begleitforschung soll das Großprojekt folgerichtig abschließen und nach den materiellen Faktoren die Akteure selbst in den Mittelpunkt stellen.

Hierfür werden Projekte gesucht, die die folgenden Bedingungen erfüllen sollten:

  • Die Projekte sollen bereits aktiv sein bzw. sich im Prozess der Entwicklung befinden
  • Die Projekte sollen über geeignete und rechtlich mittels Eigentum, Pacht etc. gesicherte Räume und/oder Gebäude der Industriekultur verfügen bzw. dies nachweislich anstreben.
  • Die Akteure sollen der Kultur- und Kreativwirtschaft angehören bzw. diese als potentielle Nutzer unterstützen.
  • Die Projekte sollen eine nachhaltige Ausstrahlung auf das Umfeld, die Nachbarschaft, den Ortsteil, die Region haben bzw. nachweislich anstreben.

Vorzugsweise sollen Initiativen aus dem ländlichen und städtischen Raum außerhalb der Metropolen einbezogen werden.

Weitere Informationen

Bewerbungsformular als PDF-Download

 

rb architekten
Jana Reichenbach-Behnisch
Dipl. Ing. Architektin TU
Tapetenwerk, Haus B
Lützner Straße 91
04177 Leipzig

 


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